„Fit für die Offene Ganztagsschule“ 2011 in Bochum
Die Fortbildung fand an zwei Wochenenden (10./11.09 und 24./25.09.) im Umweltzentrum in Bochum statt. Dort versammelte sich am ersten Samstagmorgen bei schönem Spätsommerwetter eine bunt gemischte Gruppe mit ganz unterschiedlichem Erfahrungsstand, um etwas über die Umweltbildung in der Offenen Ganztagsschule zu lernen.
Nach einer kurzen Kennenlernrunde ging es direkt los mit einer Vorstellung des BUND-Projekts und des Konzepts der Umwelt-Agenten durch Bettina Labesius. Außerdem führten die zwei ausgebildeten Umweltbilderinnen Dr. Wiltrud Geurtz und Iris Kabus eine Praxisstunde zum Thema Eichhörnchen mit uns durch, sodass wir direkt erleben konnten, wie viele Möglichkeiten man bei der Gestaltung einer Stunde hat. Dieser Praxisteil mit vielen Spielideen hat allen sehr gut gefallen und jeder konnte einige Anregungen für sich mitnehmen. Zum Abschluss des Tages hörten wir noch einen Vortrag zu den Themen „Rahmenbedingungen in der OGS“ und „Vertragsgestaltung“.
Am Sonntag zeigte uns Julia Jörgensen als erstes einige Aufwärmspiele zum Bewegen und Namen lernen. Anschließend stellte Ruth Dobrindt, Geografin und BNE-Referentin, das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vor. Nachder geselligen Mittagspause hörten wir einen weiteren Vortrag von Wiltrud Geurtz und Iris Kabus und hatten in Gruppen die Aufgabe, selber mehrere Einheiten zu einem Thema zu planen sowie eine erste, grobe Jahresplanung zu erstellen.
Das zweite Fortbildungswochenende stand ganz im Zeichen der Praxis. Zunächst erklärte und zeigte uns Heidi Siebers, Anti-Gewalt- und Deeskalationstrainerin, wie wichtig Regeln auch in einer AG sind und wie man mit verhaltensauffälligen Kindern umgehen kann. Anschließend wurden einige Elternbriefe und Jahresplanungen vorgestellt, die die TeilnehmerInnen als Hausaufgaben hatten. Nach einer Präsentation zum Thema „Stundenplanung“ ging es dann darum, selber in Gruppen eine Stunde zu planen, mögliche Themen waren unter anderem „Laubbäume“ oder „Tierstimmen“. Am Sonntag wurde vormittags noch einmal an der Planung der Unterrichtsstunden gearbeitet, dann ging es in den nahegelegenen Park, in dem dann alle Gruppen ihre Stunde durchführten. Dabei hatten wir wieder riesengroßes Glück mit dem Wetter. Zum Abschluss gab es dann eine letzte Feedback-Runde und die Frage, inwieweit die TeilnehmerInnen sich nun vorstellen können, selber aktiv zu werden.
Ich denke, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass das Seminar großen Spaß gemacht hat und jeder von uns viele Anregungen mit nach Hause nehmen konnte – vielen Dank dafür an die Referentinnen und TeilnehmerInnen!









